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Version vom 4. Januar 2018, 10:46 Uhr
Stahl ist verbessertes Eisen. Es gibt heute über 2.500 verschiedene Sorten. Es gibt besonders harten Stahl für Werkzeuge und Messerklingen. Für Schreibfedern braucht es besonders biegsamen Stahl. Im Beton muss Stahl besonders reißfest sein: Man spricht von Armierungseisen, das Gebäude zusammenhält. Auch im Autobau und für Maschinen wird zäher Stahl verwendet. Wichtig ist, ohne Stahl müssten wir uns alle Fahrzeuge, Flugzeuge, Werkzeuge, Waffen, Brücken und viele Häuser aus der heutigen Welt wegdenken.
Eisen wird zu Stahl, indem man seine Verunreinigungen entfernt. Diese hat es immer, nachdem das Erz geschmolzen wurde. Außerdem muss das Eisen eine bestimmte Menge Kohlenstoff enthalten, damit es zu Stahl wird. Kohlenstoff kommt auch in Kohle und Diamanten vor. Dieser Kohlenstoff verleiht dem Eisen eine viel höhere Festigkeit. Dieses festere Material wird dann Stahl genannt.
Man kann Eisen aber auch zusätzlich mit anderen Metallen mischen. Man nennt das eine Legierung. So entsteht beispielsweise rostfreier Stahl. Diesen braucht man rund ums Haus, zum Beispiel für Briefkästen, aber auch für bestimmte Maschinenteile usw. Auch unser Besteck ist meist aus rostfreiem Stahl. In diesem Fall ist es Chromstahl. Früher war es aus Silber.
Es ist sehr schwierig zu entscheiden, ab wann das von Menschen bearbeitete Eisen bereits Stahl war. Deshalb ist es auch kaum möglich zu sagen, seit wann es Stahl gibt. Den berühmten Damaszenerstahl verwendeten die Araber schon vor über 2.000 Jahren. Er entstand dadurch, dass der Schmied das Eisen lange bearbeitete. Man spricht deshalb auch von Schmiedestahl.
Zu „Stahl“ gibt es auch einen Artikel für Lese-Anfänger auf MiniKlexikon.de und weitere Such-Ergebnisse von Blinde Kuh und Frag Finn.